Sinold, Philipp Balthasar



NameSinold, Philipp Balthasar
Lebensdatengeb. 5. Mai 1657, gest. 6. März 1742
Geschlechtmännlich
LandDeutschland
GeburtsortKönigsberg (Schloß)
SterbeortLaubach
Beruf oder BeschäftigungJurist ; Geheimrat
Biografische InformationBesuch des Gymnasiums in Weißenfels. 1676 im Sommersemester an der Universität Jena immatrikuliert, Jurastudium. Reise nach Italien. 2 Jahre Gardekavallerist des Herzogs von Toskana. Dann Privatgelehrter in Leipzig. 1704 Haushofmeister des jungen Grafen von Reuß-Köstritz. 1705 Hofmeister der Herzoginwitwe von Sachsen-Merseburg in Forst. 1711 Regierungsrat bei Karl Herzog von Württemberg-Oels in Bernstadt in Schlesien. 1718 Geheimrat und Präsident in Pfedelbach in Württemberg. 1727 Lehenspropst und Geheimrat des Grafen von Solms-Laubach in Laubach. Von Spener beeinflußter pietistischer Dichter. Pseudonyme: Amadeus Creutzburg, Irenicus Ehrencron, Ludwig Ernst von Faramond.
LiteraturActa historico-ecclesiastica oder gesammelte Nachrichten von den neuesten Kirchen-Geschichten, Bd. 6, Weimar 1744, S. 630 ; Koch, Eduard Emil: Geschichte des Kirchenlieds und Kirchengesangs der christlichen, insbesondere der deutschen evangelischen Kirche, Bd. 5, Nachdr. d. Ausg. Stuttgart 1866-1877, S. 404ff. ; Ritschl, Albrecht: Geschichte des Pietismus. Bd. 2. Der Pietismus in der lutherischen Kirche des 17. und 18. Jahrhunderts. 1. Abt. Bonn 1884, S. 476 ; Ritschl, Albrecht: Geschichte des Pietismus. Bd. 2. Der Pietismus in der lutherischen Kirche des 17. und 18. Jahrhunderts. 1. Abt. Bonn 1884, S. 489 ; Ritschl, Albrecht: Geschichte des Pietismus. Bd. 2. Der Pietismus in der lutherischen Kirche des 17. und 18. Jahrhunderts. 1. Abt. Bonn 1884, S. 499 ; Ritschl, Albrecht: Geschichte des Pietismus. Bd. 2. Der Pietismus in der lutherischen Kirche des 17. und 18. Jahrhunderts. 1. Abt. Bonn 1884, S. 574 ; Allgemeines Gelehrten-Lexicon.../ hrsg. von Christian Gottlieb Jöcher, Bd. 4, Nachdr. d. Ausg. Leipzig 1750, Sp. 374 ; Allgemeine Deutsche Biographie / Auf Veranlassung Seiner Majestaet des Koenigs von Bayern hrsg. durch die Historische Commission bei der Koenigl. Akademie der Wissenschaften, Bd. 34, Leipzig 1875-1912, S. 400f. ; Stromberger, Christian Wilhelm: Die geistliche Dichtung in Hessen, Darmstadt 1886, S. 87f.