[9. Oktober]
Meine Schafe hören meine Stimme
- u. ich gebe ihnen das e-
wige Leben, u. sie sollen
nimmermehr umkommen.

[10. Oktober]
Wer mein Fleisch ißet u. mein Blut
trincket. d. hat das erw. Leb. u. ich
werde ihn auferwe. am J. Tage.
Herr D. Zierolt cum fratre.
Herr M. Hofmann. #
[11. Oktober]
Wer mein Fleisch ißet, u. trincket
mein Blut, d. bleibt in mir u.
ich in ihm.
Herr D. Zierold nimmt Abschied.
Herr Pastor Mahn, u. Herr Amtm. Amthor.
[12. Oktober]
Werdet ihr nicht eßen das Fleisch
des M. Sohnes, u. trinken sein
Blut, so habt ihr kein Leben
in euch. //
Herr Hofm. urgirte sonderl.
die Versäumung des Gesindes
mit dem Worte Gs. am Son-
tag.
Herr D. Zierolt hatte 1. Die gerad-
den Wege d. Gerecht. im Sabbath,
u. in d. Demuth, u. die krummen Wege
d. gottlosenm in denselben.
Frau M. Riesen betete mit mir.
Abends war ich bey Dr. Götzen, wo
die Frau Steinhäuserin u. Frau Fischerin
von Hohenleibe war.
# Herr Pastor Junghans war
bey mir.
it. d. Herr R. R. v. Söhlendahl cum
fratre, u. zeiget an seine Vermäh-
lung mit d. Fräulein v. Arnimb.
// Herrn Gehrens Bruder referirt,
daß er Hofn. habe ins Wh. zu kommen.
Herr v. Marschall, RR. v. Söhlendahl,
u. Herr D. Götze waren hier
Historia von Pottenio.
it. daß Herr Grischow 50 Pfund E. Budd. def.
gesandt.