Hanneken, Philipp Ludwig



NameHanneken, Philipp Ludwig
Lebensdatengeb. 5. Juni 1637, gest. 16. Januar 1706
Geschlechtmännlich
LandDeutschland
GeburtsortMarburg
SterbeortWittenberg
Beruf oder BeschäftigungTheologe ; Sprachforscher
Biografische InformationBesuch des Gymnasiums in Lübeck. 1656 im Sommersemester Studium an der Universität Gießen, 1660 im Sommersemester an der Universität Leipzig, 1660 an der Universität Wittenberg und 1661 Studium an der Universität Rostock. 1663 als Professor der Beredsamkeit und für Hebräisch an die Universität Gießen, 1667 dort Professor, 1668 Doktor der Theologie. Assessor des Konsistoriums, 1677 Superintendent. War gegen die Berufung pietistischer Professoren an die Universität Gießen und in Streitigkeiten mit Johann Heinrich Majus [May] verwickelt. 1693 Professor der Theologie an der Universität Wittenberg. 14.05.1666 Heirat mit Marg. Gödelia Cath. Hoffmann.
Verwandtschaftliche BeziehungenHanneken, Meno (Vater) ; Hanneken, Justine Eleonore (Mutter) ; Verpoorten, Lucia Eleonora (Schwester) ; Hoffmann, Marg. Gödelia Cath (Ehefrau)
LiteraturKramer, Gustav: August Hermann Francke. Bd. 1. Halle 1880, S. 76. ; Allgemeines Gelehrten-Lexicon.../ hrsg. von Christian Gottlieb Jöcher, Bd. 2, Nachdr. d. Ausg. Leipzig 1750, Sp. 1351 ; Neue Deutsche Biographie / hrsg. von der Historischen Kommission der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Bd. 7, Nachdr. d. Ausg. Berlin 1971-, S. 620-621 ; Die Religion in Geschichte und Gegenwart / hrsg. von Kurt Galling, Bd. 3, Tübingen 1957-1962, Sp. 66 ; Erdmann, Johann Christoph: Lebenbeschreibungen und litterarische Nachrichten von den Wittenbergschen Theologen seit der Stiftung der Universität 1502 bis zur dritten hundertjährlichen Säkularfeyer 1802, Wittenberg 1804, S. 101ff. ; Geschichte des Pietismus / im Auftrag der Historischen Kommission zur Erforschung des Pietismus, hrsg. von Martin Brecht, Bd. 1, Göttingen 1993-1995, 341-342 ; Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon. Begr. und Hg. v. Friedrich Wilhelm Bautz. Fortgef. v. Traugott Bautz. Bd. 02. Hamm (Westf.) 1990, Sp. 517.
GND115396128