Nr. /27 Ph.J. Speneran AM. Frcmcke 31.10. 1696
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Ich grüße auch Herrn D. Breithaupt 18 u. Herrn L. Anton' 9 , an die nech- ste woche zu schreiben 20 hoffe. Von meiner eilfertigen Vorstellung 2 ' wider D. Schelw[ig] 22 haben die hiesige buchführer 23 nichts mitgebracht [?].
P.S. Herr M. Ciauder wird Herrn M. Wiegleben 24 manuscriptum 23 mitgebracht haben, das sie auff sein verlangen es auch durchlesen und censiren 35 möchten 26 : hie sende ich meine gedancken darüber 27 sub volante: so nach belieben ihm mag zugefertigt werden. Der Herr richte auch solches werck zum besten.
Herr Saalfeld 2K würde wolthun, wo er von meiner schrifft gegen D. Schel- wigen eine partey exemplarien hier an Herrn Rüdiger 29 sendete. 40
31-33 Ich grüße ... nichts mitgebracht (?). ] : Hinzufügung am linken Rand.
blätter 29, Mühlhausen 1928, 100-118; Witt, 47. 105. 165; vgl. Marie Sophie von Marschall [nach Halle], Altengottern 27.7.1697, AFSt/H Dill; 37-40).
18 S. Anm. 7.
19 Paul Anton (s. Brief Nr. 110, Anm. 64).
211 Breithaupt bestätigt ein durch Ciauder (s. Anm. 13) überbrachtes Schreiben Speners am 7.11.1696 (vgl. Breithaupt an Spener, 7.11.1696, AFSt/H D 66: 333f). Der zeitlich nächstliegende überlieferte Brief Speners an Anton datiert vom 17.11.1696 (AFSt/H C 146: 27).
21 Ph.J. Spener, Eilfertige Vorstellung (s. Brief Nr. 125, Anm. 15).
22 S. Anm. 11.
23 Wen Spener außer dem unten genannten Rüdiger (s. Anm. 29) im Bhck hat, ist nicht klar.
24 Johann Hieronymus Wiegleb (s. Brief Nr. 8, Anm. 15).
25 Es handelt sich um das Manuskript zu [J.C. Kessler/J.H. Wiegleb], Gruend= und ausfuehr- liche Erklaerung Der Frage: Was von dem Weitlieblichen Tantzen zu halten sey? In zwey Tractaet- lein verfasset; Deren das erste einer von dieser Sache zu Langensaltza 1696. heraus gegebenen Schrifft entgegen gesetzet: Mit einer Vorrede August Hermann Franckens, Halle [1697].
26 Die Korrektur des Manuskripts, das auch Breithaupt vorlag, verzögerte sich. Obwohl Wiegleb bereits am 1.12.1696 darum bat, daß der Druck in Halle umgehend beginnen solle, erschien die Schrift erst 1697 mit einer vom 27.7. dieses Jahres datierenden Vorrede Franckes (Francke-Bibliographie Nr. K 2.1; vgl. Wiegleb an Francke, 1.11., 1.12. und 19.12.1696, AFSt/H C 243: 18-20; Breithaupt an Spener, 7.11.1696 [s. Anm. 20]).
27 Wohl das nicht vollständig überlieferte, siebenseitige Manuskript, dessen Verfasser gegen das Tanzen plädiert, weil jetzt, wo das Gericht Gottes unmittelbar bevorstehe, nicht Zeit zu tanzen, sondern Zeit zu klagen sei (AFSt/H A 143: 153 |Speners Handschrift]).
28 Christoph II. Saalfeld (s. Brief Nr. 32, Anm. 33).
29 Wohl Johann Michael Rüdiger (1651-1729) aus der Pfalz; zunächst Universitäts-Buchhändler in Heidelberg, ab 1693 Buchhändler und Verleger in Berlin (ADB 40, 330; Benzing, Verleger, Sp. 1249; Paisey, 217).