Nr. 152 A.H. Francke an Ph.J. Spener 20. 12. 1698
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Dem Prediger Hoemann 8 habe ich geantwortet 9 , man hat aber den BriefF nicht annehmen wollen auff den Post-Hauß u. wird ihn Herr Neubauer 10 wohl noch bey sich haben.
Ich wünsche die Fülle des Segens auff das H. Fest, u. verharre
M[eines] th[euresten] Vaters Gehörs[amer]
A[ugust| H[ermann] Francke.
15 Post-Hauß | + (,).
8 Johann Homann (26.5.1653-23.4.1722), geb. in Magdeburg; zunächst Lehrer in Kloster Berge, 1679 in Altstadt, 1684 Hilfsprediger in Kiel; 1691 Subrektor am Cöllner Gymnasium in Berlin, 1694 Pfarrer in Blankenburg in der Uckermark, 1715 emeritiert (Pfarrerbuch Brandenburg 2/1, 353f; vgl. Anm. 9).
9 Ein entsprechendes Schreiben Franckes wie auch ein vorausgehender Brief Homanns sind nicht überliefert. Homann hatte sich vermutlich wegen der Unterbringung seiner Söhne in Halle an Francke gewandt (vgl. Brief Nr. 156, Z. 41—43 und Anm. 7).
10 Georg Heinrich Neubauer (Mai 1666-26.6.1726), geb. in Diesdorf bei Halberstadt, Domschule Halberstadt, 1688 Theologiestudium in Leipzig; ging mit Francke nach Erfurt und später nach Halle, wo er 1695 Mitbegründer und erster Leiter der Waisenanstalt, Baumeister, Sekretär und Rechnungsführer wurde; 1697/98 Hollandreise (Matrikel Leipzig, 310; Kramer 1, 169-185; Knuth, 61-84).