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Nr. 159 Ph.J. Später an A H. Francke 15.4. 1699
Herr segne ihre ehe auff alle weise. In deßen treue obhut mit gantzem lieben 15 hause, auch Herren Collegis, hertzlich empfehlende verbleibe
Meines Hochgeehrten Herrn Gev[atters] u. Bruders zu gebet und liebe williger
Philipp Jacob Spener D. Mppria. Berlin den 15. April. 1699.
20 Dem Hochehrwürdigen. Großachtbaren und Hochgelehrten, Herren August Hermann Francken, Sanctissimae Theol[ogiae] und Linguarum Sanctarum professori publico ordinario bey der Hallischen universitet, auch treufleißigem pastori der gemeinde zu Glauche. Meinem Hochgeehrten Herren, wehrten gevattern und in dem Herrn geliebten Brüdern.
25 Halle.
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hier 606; vgl. Canscein/Francke, 76. 82f u.ö. [ohne Nennung des Vornamens]). Die leibliche Mutter Marie Sabine Schultzes, Anna Elisabeth Schultze, geb. Preunel, starb bereits 1677 (vgl. Ph.J. Spener, Christlicher Leich=Predigten Sechste Abtheilung, Frankfurt a.M. 1696, 1-30 [LP Eva Luise Schultze], hier 26) und dürfte hier nicht gemeint sein.
10 Auf der Außenseite des Briefes ist offenbar von Franckes Hand hinzugefügt „1. Deposition. 2. Stammbuch. 3. Frauen." Vermutlich handelt es sich um Notizen für ein nicht überliefertes Schreiben an Spener.