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Nr. 160 Ph.J. Spencr an A.H. Francke 25.4.1699

15 eines, Herrn Raunern 9 eines, meinem Jacob Carl 10 eines zustellen zulaßen. Die übrige 120 aber (darunder obige 20 gerechnet) Herrn Rechenberg zu­senden, der die assignation haben wird, was er nach Franckfurt am Mayn an meine gute freunde, nach Dreßden, anders wohin, und mir hieher schicken solle. Wormit göttlicher treue, güte und obhut hertzlich empfehlende ver-

20 bleibe

Meines hochgeehrten Herrn Gev[atters] und gel[iebten] Bruders zu gebet und liebe williger

Philipp Jacob Spener D. Mppria.

Berlin den 25. Apr. 1699.

25 Diese einlage 11 ist an der Gloxinin 12 , die jetzo ihres orts, Sohn 13 mir gegeben worden.

A Monsieur Monsieur Franck Professeur en Theologie et aux Lang[ues] Saintes, et pasteur de l'eglise ä Glauche.

der philos. Fakultät ebd.; 1701 Pfarrer in Wassertrüdingen, 1710 Stiftsprediger und Konsistorialrat in Ansbach, 1714 Stadtpfarrer ebd. (DBA 772, 171-182; ADB 18, 782 [unter gleichnamigem Sohn]; Jöcher 2, 247 lf; EB 3, 1964-1966; Matrikel Jena, 480; Matrikel Altdorf 1, 449; Matrikel Halle, 266; Pfarrerbuch Ansbach, 291; EW. Kantzenbach, D.Johann von der Lith. Ein Beitrag zur Kirchengeschichte Ansbachs im 18. Jh., in: ZBKG 27, 1958, 39-51).

9 Wolfgang Balthasar Rauner (s. Brief Nr. 133, Anm. 15).

10 Jakob Karl Spener (s. Brief Nr. 133, Anm. 17).

11 Nicht überliefert.

12 Vielleicht Maria Rosina Gloxin, die Witwe von Franckes 1690 verstorbenem Lübecker Onkel Anton Heinrich Gloxin (vgl. Wotschke, Debora, 273; Matthias, 273, Anm. 86; Witt, 46). Alands Vermutung, daß es sich um eine Bekannte Speners aus der Frankfurter Zeit handelt (Aland, 151, Anm. 1), laßt sich nicht bestätigen.

13 Vielleicht Franckes Vetter Friedrich Adolf Gloxin, mit dem Francke in Kontakt stand (vgl. AFSt/H C 15: 1. 3. 6-8; Canstein/Francke, 190). Dieser (?) hatte von 1695 bis 1697 in Halle studiert (Matrikel Halle, 175 [aus Detmold !]). Am 14.6.1698 kündigte er in einem Brief aus Herzberg an, daß er im folgenden Jahr wieder nach Halle kommen wolle (AFSt/H C 15: 3). - Ge­meint sein kann auch Johann Heinrich Gloxin aus Lübeck, der 1699 Schüler im Paedagogium Regium wurde (AFSt/S A I 194, 137).