| | ![]() Geschlecht männlich Land Deutschland Beruf oder Beschäftigung Buchhändler Biografische Information Besuch des Wilhelm-Ernst-Gymnasiums in Weimar. 1765-1769 Jura- und Theologiestudium in Jena. 1769-1773 Hoflehrer auf dem Rittergut Dobitschen bei Altenburg. 1773-1796 Verwalter der herzoglichen Privatfinanzen in Weimar. 1774 Mitinitiator der Gründung der Fürstlichen freien Zeichenschule in Weimar. 1782 Gründung einer Fabrik für künstliche Blumen. Ab 1786 Herausgeber des Journal des Luxus und der Moden, der ersten Illustrierten Europas. Ab 1792 Mitglied der Leopoldina. Weitere Namensformen Bertuch, Friedrich Johann Justin Verwandtschaftliche Beziehungen Froriep, Ludwig Friedrich von (Schwiegersohn) Literatur Mühlbrecht, Otto: Bertuch, Friedrich Justin, in: Allgemeine Deutsche Biographie Bd. 2, Leipzig 1875, S. 552 Schreinert, Kurt: Bertuch, Friedrich Justin, in: Neue Deutsche Biographie Bd. 2, Berlin 1955, S. 171-173. Heinz, Jutta: Ueber die Mittel Naturgeschichte gemeinnütziger zu machen (1799) - Bertuchs Entwurf eines populärwissenschaftlichen Forschungs- und Verlagsprogramms, in: Kaiser, Gerhard R. und Seifert, Siegfried(Hg.): Friedrich Justin Bertuch (1747-1822) - Verleger, Schriftsteller und Unternehmer im klassischen Weimar, Tübingen 2000, S. 659-671 Steiner, Walter und Kühn-Stillmark, Uta: Friedrich Justin Bertuch. Ein Leben im klassischen Weimar zwischen Kultur und Kommerz, Köln/Weimar/Wien 2001 Middell, Katharina: Die Bertuchs müssen doch in dieser Welt überall Glück haben. Der Verleger Friedrich Justin Bertuch und sein Landes-Industrie-Comptoir um 1800, Leipzig 2002.
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