meinen Verstand, und mein dunckleß uerblen-
detes Hertz: es ist und bleibt wahr, daß ich vor
disen Keinen Bunckt in H: Schrifft uerstanden habe:
aleß wahr es falsch: ob ich gleich meinete ich uer-
stunde es woll: ich funde daß ich darinen einem
grossem irthumm und falschheit Beganngen habe: es
Bleibet wahr waß Paulluß schreibet uon den Zu-
stand, eines natirlichen fleischlichen unbeckerten
menschen, 1 Corin: 2: Vers 14: der natirliche mensch aber
uernimt nichts vom Geist Gottes, es ist im eine
Thorheit, und kan es nicht erckenen: den es muß
geistlich gerichtet sein, und so weiter: daß ich
wider zu meinem uorhaben komme:
10) Es begab sich einmall auß einem Suntag
gieng ich aufs feld daß ich Bösser Gelegenheit
haben möchte meinen inerlichen zu Betrachten:
in dem ich meinen Zustand fleissig erwoge und
betrachtete: endstund in mir eine grosse Angst
schröcken und Betriebniß, ich wuste nicht wo auß
noch ein: mich denckt ich mecht woll gar uerloren
sein