zuführen und zu vollenden gebrauchen könne. Glau-
ben Sie es kommt auf IhreArbeit Treue in der
Arbeit, absonderlich auch an der lieben Jugend gar
vieles an. Denn da dieselbe die künftige Generation
ausmachen wird; so ist es gewiß ein grosser Segen,
wenn an denen zarten Hertzen derselben ietzo ein guter
Grun[d] der Erkenntniß Gottes und Christi geleget
wird. Wie Sie nun der HErr willig gemacht hat
mit Freuden //und Lust// an den Kindern zu arbeiten; so traue
ich Demselben //auch// zu, er werde Ihnen solche Arbeit niemals
verdrießlich,werden sondern vielmehr immer ver-
gnügter werden, Sie auch seinen gnädigen Beystand
und reichen Segen dabey also verspüren lassen, daß
Sie derselben niemals müde werden. Desto ge-
segneter wird denn auch Ihre Arbeit //seyn//, die Sie zugleich
an den Erwachsenen haben, und desto mehr Liebew
und Eingang werden Sie bey denselben finden, //wozu ich denn von Hertzen
reiche Gnade von dem HErrn anwünsche. //
M[it] wenigem dancke schließlichfür Ihnen und dem
Herrn Meyer aufs hertzlichste für die übersandte Natu-
ralien, und bitte, wenn es Ihre Zeit und Umstän-
de zulassen,damit //deren Sammlung zu weilen// fortzuführen. Sobald ich nach Hal-
le zurückgekommen seynwerde, will ich und die Natu-
ralien selbst besehen haben werde, will ich ein mehreres
davon melden, und //an// den Herrn Meier, den indessen hertzlich zu
grüssen bitte, auch schreiben. Das angefangene Herba-
ben Sie es kommt auf Ihre
Arbeit, absonderlich auch an der lieben Jugend gar
vieles an. Denn da dieselbe die künftige Generation
ausmachen wird; so ist es gewiß ein grosser Segen,
wenn an denen zarten Hertzen derselben ietzo ein guter
Grun[d] der Erkenntniß Gottes und Christi geleget
wird. Wie Sie nun der HErr willig gemacht hat
mit Freuden //und Lust// an den Kindern zu arbeiten; so traue
ich Demselben //auch// zu, er werde Ihnen solche Arbeit niemals
verdrießlich,
gnügter werden, Sie auch seinen gnädigen Beystand
und reichen Segen dabey also verspüren lassen, daß
Sie derselben niemals müde werden. Desto ge-
segneter wird denn auch Ihre Arbeit //seyn//, die Sie zugleich
an den Erwachsenen haben, und desto mehr Liebe
und Eingang werden Sie bey denselben finden, //wozu ich denn von Hertzen
reiche Gnade von dem HErrn anwünsche. //
M[it] wenigem dancke schließlich
Herrn Meyer aufs hertzlichste für die übersandte Natu-
ralien, und bitte, wenn es Ihre Zeit und Umstän-
de zulassen,
le zurückgekommen seyn
ralien selbst besehen haben werde, will ich ein mehreres
davon melden, und //an// den Herrn Meier, den indessen hertzlich zu
grüssen bitte, auch schreiben. Das angefangene Herba-