se Gewalt, legten mir das Gewehr wieder auf
die Schulter, huben es auf und stießen etliche mal
wieder nieder, daß mein Leib darüber erbebete,
kehreten es auch um und stießen mich damit auf
die Brust, daß ich zu Boden sanck, da tröstete mich
der HErr kräftig mit seiner Gnade und gab mir
grose Gedult, auch Liebe zu denen, welche dieses als
Feinde mir ausübeten, betete deßwegen kräf-
tig im Geist zu Gott, obschon mein äuserlicher Mensch gantz
entkräftet darlage, es war mir auch zu solcher Zeit
als würde ich in einem Augenblick dahin genommen,
da höret ich singen: heilig, heilig, heilig ist Gott!
Indem fiengen dieselben, welche um mich herum
stunden, wieder an zu schlagen auf die Füße, daß
ich solte aufstehen, faßeten mich an, und zogen mich selbst
auf, darnach kam auch der Hauptmann, nicht wißend,
was mir wiederfahren war, und die andern beschulig-
ten mich vieles gegen ihn, da ich doch unschuldig und
leidend mich ihnen überlaßen hatte, auch nicht wiederstre-
bet dem Ubel nach der Lehre Jesu Christi, welcher mir die
Worte