laßen zu Herzen gehen und hatten Erbar-
mung drüber, etliche aber blieben noch un-
empfindl. Darum hatten sie auch noch eine
Weile ihr wunderl. Wesen, also, daß ich ein
Schauspiel worden den Menschen und den
Engeln und der Welt, wer zu gesehen hat wird
ein mehrers davon zeigen können, zulezt
ward ich hingebracht auf ein Örtlein, daß
ich da ruhen solte, da war ich eine weile stil-
le, darnach vereinigte sich Geist, Leib und
Seele wieder. Ich wuste nichts, als mich im
Geist zu erfreuen, über die ienigen welche
ich erblicket hatte / als außer mir / so wohl Ober-
als Unter-Officierer, gemeines Soldaten
als auch andere Leute, welche sich hatten diese
umständl. Begebenheit erbarmend zu Herzen
gehen laßen, denn dabey ward offenbar, daß
Gott sein Werck in ihnen hatte, welches er
zu ihrer Seeligkeit vollenden wolle, ihm
zum Preiß, das war mein kindl. flehen
und seufzen vor Gott, ia auch noch zu bit-
ten vor die ienigen, welche alles an mir
ausgeübet. Nun war mir, als wäre
ich im Paradieß, alles, über mir, unter mir,
neben mir, um mich herum war heilig, wäre
gern da sizen geblieben, und hätte mir die
längste