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Bibliographic Metadata

Title
Brief von Johann Martin Boltzius und Israel Christian Gronau an Samuel Urlsperger über das Verhalten der Salzburger Emigranten und die schlechte Behandlung durch die Schiffsbesatzung.
AuthorBoltzius, Johann Martin ; Gronau, Israel Christian
RecipientUrlsperger, Samuel
Named personsFrey, Tobias ; Newman, Henry ; Rott, Georg Bartholomäus ; Schumacher ; Ziegenhagen, Friedrich Michael
Place / DateDover, 22.12.1733
Annotation
Bitte beachten Sie, dass die Erschließung den Hauptinhalt des Dokuments wiedergibt. Die vorliegenden Zusammenfassungen und Schlagwörter erheben damit keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
LanguageGerman
Shelf markAFSt/M 5 A 1 : 28
Providing InstitutionFranckesche Stiftungen zu Halle. Archiv
TopicsSalzburger Exulanten ; Leseunterricht ; Kapitän
GeographicalsAmerika ; Augsburg ; Dover ; London ; Rotterdam
URNurn:nbn:de:gbv:ha33-1-137140 
Abstract
S. 136: Kommissar v. Reck gestattete es Boltzius und Gronau nicht, nach ihrer Ankunft in Dover nach London zu reisen. Boltzius und Gronau berichten über den Eifer der Salzburger Emigranten bei der Aneignung der evangelischen Lehre. Die Auswanderer sind Gott dankbar, obwohl sich die Schiffsbesatzung ihnen gegenüber mutwillig und boshaft verhält. Boltzius und Gronau ermutigen die Emigranten durch Lehren aus dem Leben Christi und durch die biblischen Überlieferungen über das Volk Israel in der Wüste. S. 137: Boltzius und Gronau unterrichten einige Salzburger im Lesen. Die Salzburger verhalten sich gut, doch einige Auswanderer aus anderen Gebieten, z. B. Rott und seine Frau, sind streitsüchtig, eigennützig und herrschsüchtig. Von Reck beabsichtigt, auch Piemonteser nach Georgia zu führen. Ein Franzose wurde an Bord des Schiffs genommen, wodurch Unannehmlichkeiten entstanden sind. Die junge Frau des aus London eingetroffenen Lehrers führt sich ungehörig auf. S. 138: Boltzius und Gronau haben für ihre Reise nach Rotterdam etwa 250 Reichstaler ausgegeben. Dafür bitten sie die SPCK um Verständnis. S. 139: Boltzius und Gronau schildern in einem Postskript ausführlich, daß die Salzburger durch den Schiffskapitän Frey schlecht behandelt und nur mangelhaft mit Lebensmitteln versorgt werden. Frey ist ein "barbarischer und unbarmherziger Mann, der seinen Hund lieber hat als einen christlichen Menschen".
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