〈An〉 WohlEhrwürdiger,
〈Herrn Lemke zu〉 im HErrn hertzlich geliebter Bruder
〈
〈Herrn Lemke zu〉 im HErrn hertzlich geliebter Bruder
〈
〉〈den 18 9br. 1747〉Ebenezer
Da meine Briefe vom nach Ebenezer
vom November des vorigen Jahres in dem
Maio dieses Jahres noch nicht bey Ihnen ein-
gelaufen gewesen; so fürchte, daß selbige
verlohren gegangen und habe also auch den da-
zumal an Sie geschriebenen Brief hierbey
in Copianochmals //noch einmal// überschicken wollen, wobey ich
meine Freude über Ihrever eheliche Verbin-
dung mit Ihrer nunmehrigen Frau Liebsten
nochmals bezeuge undnebst allen göttlichen Segen
abermal hertzlich anwünsche. Der HErr lasse
den Segen Ihres seligen Antecessoris in dem
Amte und in der Ehe reichlich auf Sie kommen,
welches auch gewiß geschehen wird, wenn Sie fer-
ner in die Fußtapfen seiner Treue treten
werden. Ihre liebe Ehegenossin grüsse hertzlich
nebst ihren lieben Kindern.
Hiernächst haben Sie mich durch Ihre Ant-
wort vom 10ten oct. 1746. auf meinen
Brief vom 22.ten Dec. 1745. hertzlich erfreu-
et; weil ich zuvörderst daraus ersehen, daß
Sie meine hertzliche und wohlgemeinete Erin-
nerung nicht etwan sich befremden oder nieder-
schlagen lassen, sondern erkannet, daß ich es
darinnen aufrichtig mit Ihnen und dem
Wercke des Herrn meine, welches mir denn
auch ein desto mehreres Vertrauen gegen
Sie gemacht, daß ich desto //freudiger//hertzliche an
Sie schreiben kann, was ich nöthig finde, da
ich hoffe, daß Sie //auch ferner// alles zu Ihrem wahren
Besten annehmen werden. Absonderlich
ist mir denn lieb gewesen, //1.)// daß Sie erkennen,
daß Ihnen solche Zurechtweisungen nöthig sind,
weil ich Sie nun nicht in der Nähe um mich habe,
vom November des vorigen Jahres in dem
Maio dieses Jahres noch nicht bey Ihnen ein-
gelaufen gewesen; so fürchte, daß selbige
verlohren gegangen und habe also auch den da-
zumal an Sie geschriebenen Brief hierbey
in Copia
meine Freude über Ihre
dung mit Ihrer nunmehrigen Frau Liebsten
nochmals bezeuge und
abermal hertzlich anwünsche. Der HErr lasse
den Segen Ihres seligen Antecessoris in dem
Amte und in der Ehe reichlich auf Sie kommen,
welches auch gewiß geschehen wird, wenn Sie fer-
ner in die Fußtapfen seiner Treue treten
werden. Ihre liebe Ehegenossin grüsse hertzlich
nebst ihren lieben Kindern.
Hiernächst haben Sie mich durch Ihre Ant-
wort vom 10ten oct. 1746. auf meinen
Brief vom 22.ten Dec. 1745. hertzlich erfreu-
et; weil ich zuvörderst daraus ersehen, daß
Sie meine hertzliche und wohlgemeinete Erin-
nerung nicht etwan sich befremden oder nieder-
schlagen lassen, sondern erkannet, daß ich es
darinnen aufrichtig mit Ihnen und dem
Wercke des Herrn meine, welches mir denn
auch ein desto mehreres Vertrauen gegen
Sie gemacht, daß ich desto //freudiger//
Sie schreiben kann, was ich nöthig finde, da
ich hoffe, daß Sie //auch ferner// alles zu Ihrem wahren
Besten annehmen werden. Absonderlich
ist mir denn lieb gewesen, //1.)// daß Sie erkennen,
daß Ihnen solche Zurechtweisungen nöthig sind,
weil ich Sie nun nicht in der Nähe um mich habe,