auch nicht ausgeschloßen, denn Gott hat ja ein Mutter Hertz / und
daß er stärcke die, so von gantzem Hertzen an Ihm sind, welche
sein allsehendes Auge gnau kennet, unsere Feinde hätten uns
sonst wol längst verschlungen, aber so dürffen und konnen sie
nicht.
Mit meinen Werthesten Herrn Collegen, den ich immer mehr lieber gewinne,
werde durch die Gnade Gottes immer vertrauter; ich muß aber
auch hier gleich bekennen; ich bin ein unnützer Knecht und thue
noch lange nicht was ich zu thun schuldig bin, der liebe Gott hat
mich so abgestreifft und thuts noch täglich daß ich an mir wol
nichts denn Sünde, Thorheit, Ungeschicklichkeit und Ohnmacht
sehe und täglich gewahr werde. Mein Gott! wo etwas gutes
von mir geschieht, das wircket nur dein Göttlich Licht.
Wir sehen es für eine besondere Providenz Gottes an, die über
uns //darin// waltet, daß noch nichts sowohl in den letztern Jahren,
als auch wie Herr Pastor Bolzius nun gesagt, in der vorigen
Zeit, auser eine Kiste, verlohren gegangen ist, von dem, was
uns aus Europa zugesandt worden, und so habe mithin [auch]
Dero hochwerthes Schreiben von 10 Nov. 1746 zu meiner
Erquikung zu seiner Zeit wohl erhalten, daß Sie aber die
Copia davon mir zuzuschicken gütigst beliebet und gesorget
haben, davor wolle der HErr Sie in Dero wichtigen Verichtungen
desto mehr kräfftigst stärcken. Zum Beschluß habe noch
in Namen meiner lieben Frauen und Kinder von Hertzen zu dancken
für Dero werthes Andencken und übersandten Gruß, auch für vielen
leiblichen Wohlthaten so von denenselben gekommen, der HErr sey ein
reicher Vergelter für alle Dero Liebe. Wir grüßen alle hertzlich Verharre
daß er stärcke die, so von gantzem Hertzen an Ihm sind, welche
sein allsehendes Auge gnau kennet, unsere Feinde hätten uns
sonst wol längst verschlungen, aber so dürffen und konnen sie
nicht.
Mit meinen Werthesten Herrn Collegen, den ich immer mehr lieber gewinne,
werde durch die Gnade Gottes immer vertrauter; ich muß aber
auch hier gleich bekennen; ich bin ein unnützer Knecht und thue
noch lange nicht was ich zu thun schuldig bin, der liebe Gott hat
mich so abgestreifft und thuts noch täglich daß ich an mir wol
nichts denn Sünde, Thorheit, Ungeschicklichkeit und Ohnmacht
sehe und täglich gewahr werde. Mein Gott! wo etwas gutes
von mir geschieht, das wircket nur dein Göttlich Licht.
Wir sehen es für eine besondere Providenz Gottes an, die über
uns //darin// waltet, daß noch nichts sowohl in den letztern Jahren,
als auch wie Herr Pastor Bolzius nun gesagt, in der vorigen
Zeit, auser eine Kiste, verlohren gegangen ist, von dem, was
uns aus Europa zugesandt worden, und so habe mithin [auch]
Dero hochwerthes Schreiben von 10 Nov. 1746 zu meiner
Erquikung zu seiner Zeit wohl erhalten, daß Sie aber die
Copia davon mir zuzuschicken gütigst beliebet und gesorget
haben, davor wolle der HErr Sie in Dero wichtigen Verichtungen
desto mehr kräfftigst stärcken. Zum Beschluß habe noch
in Namen meiner lieben Frauen und Kinder von Hertzen zu dancken
für Dero werthes Andencken und übersandten Gruß, auch für vielen
leiblichen Wohlthaten so von denenselben gekommen, der HErr sey ein
reicher Vergelter für alle Dero Liebe. Wir grüßen alle hertzlich Verharre
Euer Hochwürdengehors. H. H. Lemcke