aufschlugen und funden, daß es auch alle
versionen, außer des Lutheri ausgedrucket
hatten: Am Sontage.
〈Stryckii disputatio de Jure〉〈
Sabbathi.
〉
23. Ihro Durchl. erwehnten hiebey der
Disp. Dn. Stryckii de Jure Sabbathi, davon
der Herr Prof. bekannte //zeigte//, daß //worin// der Mann zu
weit gegangen: indeßen sey doch zu //ver//hüten
daß man aus der //die christl. Feyer des// Sontags-Feyer nicht einen
//vom// Jüdischen Sabbath mehr //unterscheide// und hätten, da//wo//von
unsere Symbolischen Bücher sich sehr wohl //nach zu lesen//
ausgedruckt.
〈Von d. Kindertauffe:〉24. Der dritte punct, welchen
Ihro Durchl. nur aus der Tradition be-
wiesen werden zu können glaubten,
war die Kindertauffe. Der Herr Prof.
〈wird geantwortet aus Matth.〉〈
28.
〉
zog daher, das Gegentheil zu beweisen,
an Matth. 28, v. vlt. Gehet hin in alle
Welt und machet sie zu Jüngern, mit an-
gehängten Modo per particip. sie tauffen-
de u. lehrende: ferner ward angezogen
daß die Apostel ia gantze Häuser u familien
getauffet, und nicht zu glauben, daß eben
〈Röm. 6.〉in denenselben allen keine Kinder solten
gewesen seyn; wie auch daß zum Rom. 6.
Paulus ermahnet der Sünde nicht mehr
zu dienen, mit beygefügter Ursach: denn
wieviel euer getauft sind, die haben Christum
angezogen; so würde folgen, daß die Kinder
noch sündigen dürften, weil sie Christum
durch die Taufe noch nicht angezogen: Ingl.
daß die Apostel, wenn es nicht recht sey, die
Kindertauffen, solches hätten ausdrückl. un-
tersagen, oder bey der Lehre von der Kinder-
〈Auch ward d. Spruch Augustini
angeführet
.
〉
zucht: Ziehet eure Kinder auf, in der Zucht p
hätten hinzufügen müßen: Und Und zu rechter
Zeit tauffet sie auch, //oder sonst irgendwo eine
erinnerung geben, in welchem
Alter sie solten getauffet
werden.// So ward auch der
Spruch Augustini appliciret //angeführet//, wenn er