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Erläuterung der von Francke gebrauchten Fremdwörter und Abkürzungen
Der Text der deutschen Schriften Franckes weist neben der freizügigen, für die Zeit charakteristischen Orthographie und den Eigentümlichkeiten barocker Wortbildung einige deutsche Begriffe auf, die heute nicht mehr gebräuchlich sind bzw. einen Bedeutungswandel erfahren haben, z. B.:
affterreden
albern
ausbündig
Ausschlag
(sich) befahren
bekleiben
Beruff
Bezeigen
deutelhafft
Dünckel
einbilden
einig
einiger
entschütten
fodem
fugen
gemein
löhren
merckwürdig
nachdencklich
sacken
schlecht
Schnur
Schwieger
seuchtig
unfertig
uninteressiert
unzeitig
Verlag
vergeblich
verreden
Verwechselung
verzeuchen
vornehm
weben
Böses nachreden einfältig, aufrichtig vorzüglich
Beschluß, Entscheidung
Gefahr laufen, befürchten
Wurzel fassen
Ruf, Berufung
Benehmen
herumdeutelnd
Bedünken, Meinung
vorstellen
allein, einzig
irgendein
sich von etwas frei machen fordern
nach Wunsch tun, sich fügen
allgemein
heulen
bemerkenswert
des Nachdenkens wert
eine Frau einen Sack (ein faules oder unzüchtiges Weib) schelten
schlicht, einfach
Schwiegertochter
Schwiegermutter
durchseucht
unrecht, leichtfertig
uneigennützig, selbstlos
vorschnell
Auslage
unnötig, erfolglos
erklären, daß man etwas nicht tun will
Wechsel
verziehen
wichtig
wehen