252

Nr. 65 A.H. Francke an Ph.J. Spener 24. 12. 1692

welcher ihn zu einem gefäß vieler barmhertzigkeit 12 gemachet hat. Einlagen bitte ohnschwer der Fr. Schwartzin zu geben 13 , und Herrn Schaden 14 . Ich hoffe ja mein neuliches 15 , darinnen ein Schreiben an die Fr. von Schweinitz gewesen 16 , werde bestellet seyn. Verharre hiemit der göttlichen] Gnade erlaßend

Meines theuresten Vaters Gehorsamer Sohn M. Augustus Hermann Francke.

Glauche an Halle den 24 Xbr. 1692.

12 Vgl. Rom 9,23.

13 Adelheid Sybille Schwarz (s. Brief Nr. 55, Anm. 16). Möglicherweise handelt es sich um den Brief Franckes, auf den sich Schwarz in einer Antwort vom 5.1.1693 bezieht; Francke hatte ihr darin von den Auseinandersetzungen um die Versetzung nach Calbe berichtet und offenbar betont, daß er in der Sache ganz nach seiner inneren Uberzeugung gehe und sich weder von Spener noch von ihr beeinflussen lasse (SBPrKB, Nachlaß Francke, Kaps. 19: 7; vgl. Wotschke, Debora, 275).

14 Johann Caspar Schade (s. Brief Nr. 19, Anm. 12). Das Schreiben an Schade wurde nicht ermittelt.

15 Franckes Brief vom 20.12.1692 (Brief Nr. 64).

16 Magdalene Sybille von Schweinitz (s. Brief Nr. 37, Anm. 7). Der Brief wurde nicht er­mittelt.