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Nr. 100 A.H. Francke an Ph.J. Später 12. 3. 1695
Meines theurjesten] Vaters unpäßligkeit und Kummer wegen der vacantz 22 gehet mir recht zu Hertzen, meines Gebets versichere von Hertzen.
Ein mehrers leidet jetzo die Zeit nicht. Die Fr. Stifftshauptmfännin] zu Quedlinb[urg] 23 so zugegen, und meine Liebste 24 so noch nicht entbunden 25 , grüßen hertzlich, und empfhfelen] sich fernerm Gebet. Womit der Gn[ade] Gfottes] erlaßend verharre
Mfeines] Thfeuresten] Vfaters] Gebetwfilligster]
M. A[ugust] H[ermann] Francke.
Gl[auche] den 12. Mart. 1695. Ipso die natali 32.
Dem HochEhrwürdigen in Gott andächtfigen] und hochgelahrten Herrn, Herrn Phil[ipp] Jac[ob] Spenern Dfoctori] Churfurstlich Brandenburgischen Consistforial] Rath und Probsten in Berlin.
- 2 Speners Sorge um die Vakanz der Archidiakonatsstelle an St. Nicolai in Berlin (s. Brief Nr. 99, Z. 94-97).
23 Sophia Maria von Stammer (s. Brief Nr. 14, Anm. 7).
24 Anna Magdalena Francke (s. Brief Nr. 81, Anm. 24).
25 Vgl. Brief Nr. 101, Anm. 1.