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Nr. 114 PhJ. Später an AM Francke 31.12.1695

chen der liebste Vater auch in gnaden secundiren wolle. In deßen liebe, huld und aller dero früchten genus samt der wehrten Frau gevatterin 21 , söhnlein 22 u. künfftiger hoffnung 23 hertzlich empfehlende verharre

Meines wehrten Herrn Gevattern und gelfiebten] Bruders zu gebet und liebe williger

Philipp Jacob Spener D. Mppria

Berlin den letzten dieses 1695. jahres.

Meine haußfrau 24 setzt ihren wünsch zu dem meinigen, und ich bitte Herrn D. Breithaupt 25 freundlich zu grüßen.

An die Frau Knorrin 26 wird Herr L. Antonii 27 bruder 28 , den auch samt jenem freundlich grüße, machen können.

21 Anna Magdalena Francke (s. Brief Nr. 81, Anm. 24).

22 August Gottlieb Francke war am 27.12.1695 bereits verstorben (s. Brief Nr. 99, Anm. 16).

23 Gotthilf August Francke (s. Brief Nr. 118, Anm. 9).

24 Susanne Spener (s. Brief Nr. 15, Anm. 16).

25 Joachim Justus Breithaupt (s. Brief Nr. 7, Anm. 36).

26 Möglicherweise Christine Sophie Knorr, geb. Rittmeyer (2.6.167226.2.1709), geb. in Helmstedt, Ehefrau des Universitätssyndicus und späteren königlich preußischen Kommissions­rates Ernst Heinrich Knorr (Stolberg Nr. 14541; Dreyhaupt 2, 651), die als Spenderin der legendärenVier Taler und sechzehn Groschen" (s. Brief Nr. 110, Anm. 40) gilt (Kramer 1, 164. 170; Witt, 52. 87-91).

27 Paul Anton (s. Brief Nr. 110, Anm. 64).

28 Augustin Anton, geb. in Hirschfelde in der Lausitz; 1692 Studium in Halle (1696 Magister phil.), später wohl Advokat in Bielefeld (Matrikel Halle, 7; Canstein/Francke, 930 [Personen­register]).