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Nr. 115 Ph.J. Spener an AM. Francke 29. 2. 1696

55 also dimittirt werden könte, bey Herrn Richtern die h. zeit über zusein, u. sich etwas in predigten zu üben: solte es aber jenes gelegenheit noch nicht zugeben, muß ich sehen, wie sonsten etwa mich gedulde. Wünsche aber bald nachricht, worauff mich verlassen solle. Und nechst treuer empfehlung deßen u. lieben haußes in die schützende, segnende u. regirende liebe des 60 Himlischen Vaters verharre

Meines Hochgeehrten Herrn Gevfatters] u. gelfiebten] Bruders zu gebet u. liebe williger

Ph[ilipp] J[acob] Spener D. Mppria

Berlin den 29. Febr. 1696.

65 Frau Linckin 16 die gestern hergekommen, und etliche wochen hie bleiben wird, leßt samt meiner haußfrau 17 freundlich grüßen.

Herrn Herrn M. August Hermann Francken Graecae und Orfientalium] Linguarum proffessori] publico und pastori zu Glauche an Halle. Glauche an Halle 70 Franco

58 /empfehlung/ : (..?). 59 u. lieben haußes in ] : am linken Rand.

15 Wohl Sigismund Richter, der Kanzler in Sorau in der Niederlausitz (s. Brief Nr. 86, Anm. 2), bei dem Müller zuvor Schreiber gewesen war (s. Brief Nr. 86, Z. 46).

16 Wohl Johanna Margarethe Lingk (s. Brief Nr. 12, Anm. 26).

17 Susanne Spener (s. Brief Nr. 15, Anm. 16).