Nr. 129 AM. Francke an PhJ. Später 1. 12. 1696
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sagen, er wolte es von mir als einem guten freunde annehmen, und es für keine <xAAoTpi.oe7r(.c;xo7rxav 25 halte[n]. Welches ich dann mit Gottes Hülffe in acht nehmen wil, und hoffe ich es sey dieser durchbruch mit ihm nicht ohne göttlichem Seegen bei ihm gewesen, sonderlich da er auch bey der Visitation uo vieles siehet, so er vielleicht vorhin nicht gedacht.
Hiemit empfhele der Gnade des Allerhöchsten und verharre Meines theu- resten Vaters im Herrn Gebet und Gehorsam schuldigster
A[ugust] H[ermann] Francke. Mppria.
Glauche an Halle den 1. Dec. 1696. 115 Herrn Ludolffen wolte gern nechstens antworten. 26
108 halte [n]: cj.
25 Einmischung in fremde Pfarrei (vgl. IPetr 4,15).
26 Eine Antwort Franckes wohl auf den von Spener am 31.10.1696 erwähnten Brief Heinrich Wilhelm Ludolfs (s. Briefe Nr. 111, Anm. 1) an Francke (s. Brief Nr. 127, Z. 15f und Anm. 9) ist nicht überliefert.