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Nr. 176 A.H. Francke an Ph.J. Später 24. 9. 1699

Ich grüße und segne Mfeines] theurfesten] Vaters gantzes Hauß, und wehrteste collegas. Der Herr laße einen Segen auff Berlin ruhen auch um des guten willen, so mir darinnen wiederfahren, sonderlich in Auffnehmung des Worts.

Es wird ein christlicher Mann Namens Bösn[.. .]g von Cassel 20 mit ehesten nach Berlin kommen, welchen dann in Liebe auffzunehmen bitte, er hat mir viel fromme Seelen in Cassel genennet, darüber ich mich verwundert.

Ich verharre nebst hertzl[icher] empfhelung in Göttlicher Gnaden Obhut M[eine]s theurfesten] Vaters u. M[eine]r wehrtesten Fr. Gevatterin,

Mfeines] theurfesten] Vat[ers] Gebethschuld[igster]

Afugust] H [ermann] Francke.

Monsieur Monsieur le Docteur & Conseiller Spener ä Berlin.

36 mir] wir: D. 38 Bösn[...]g (Papierausriß) J Bö/..?: D. 39 in ] die: D. 42 wehrtesten ] verehrtesten: D.

19 Am 3.4.1700 wurde Peter Kalkberner (s. Brief Nr. 109, Anm. 1) als Pfarrer und Inspektor in Meseberg eingeführt (Auskunft Pfarrerkartei der KPS).

20 Nicht ermittelt.