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Nr. 179 Ph.J. Später an A.H. Francke 10.10. 1699
30 solches ein grad bald zu mehrern, so wir aber auch der göttlichen väterlichen direction heimgeben müßen. Von Herrn D. Müllern 23 hats bereits lang geheißen, das er zu Jena profjessor] werden solte 24 : Ich weiß aber nicht, ob er deswegen die Propstey auch quittiren würde: Geschähe dieses, so wäre das beste, sie zu der universitet zu schlagen. 25
35 Wormit nechst treuer empfehlung deßelben und gantzen lieben hauß in die heilige obhut u. regirung Gottes verbleibe
Meines wehrtesten Herrn Gevatters und gel[iebten] Bruders zu gebet u. liebe williger
Phfilipp] J[acob] Spener D. Mppria.
40 Berlin den 10. Oct. 1699.
Wo ich einen studiosum Matth[ias] Marzahn 26 noch nicht recommendiret, wie zwahr meine, will es hiemit gethan haben. 27
Herren Herren August Hermann Francken Sanctissimae Theologfiae] profjes- sori] publico ordinario zu Halle, und pastori zu Glauche in Halle. 45 Franco.
37 wehrtesten ] Hochgeehrten: D.
23 Philipp Müller (s. Brief Nr. 143, Anm. 22).
24 S. Brief Nr. 178, Z. 52-54 und Anm. 23f.
25 Zur Propstei des Klosters Unser Lieben Frauen in Magdeburg s. Briefe Nr. 178, Anm. 24 und Nr. 216, Anm. 26.
26 Spener irrt sich hier offensichtlich im Vornamen: Am 9.10.1699 wurde Martin Martzan aus Spandau bei Berlin als Student der Theologie in Halle immatrikuliert (Matrikel Halle, 283). Lebensdaten wurden nicht ermittelt.
27 Spener empfahl den Studenten Martzan auch Joachim Justus Breithaupt (s. Brief Nr. 7, Anm. 36; vgl. Spener an Breithaupt, 10.10.1699, AFSt/H A 125: 96).