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Nr. 184 Ph.J. Später an A.H. Framke 4.11.1699

an S[eine] Excfellenz] 17 zuschreiben, mit anftihrung, was von mir gehört, sonderlich das dieselbe aus dem werck eine trennung sorgte, hiegegen remon- stration, wie dieselbe nicht nothwendig folgte, und evitirt werden könne, und wormit er seine erweißthume zu führen gedencke. 18 Das ist gewiß, das der mann 19 , der gel[iebten] Bruder nicht gern abandonirt 20 , selbs perplex und animi dubius ist. Der Herr zeige selbs mit seiner mächtigen hand u. nach seiner weißheit, wie ohne nachtheil der kirchen und erbauung auß dem handel, der vor menschen zu sehr verworren zu kommen.

Von andern dingen kan nicht diesmahl schreiben, als das vor die commu- nication der widerum mit folgenden brieffe 21 freundlich dancke und nechst göttlicher gnadenempfehlung verharre

Meines Hochgeehrten Herrn gevfatters] und gel[iebten] Bruders zu gebet u. liebe williger

Ph [flipp] Jfacob] Spener D. Mppria.

Berlin in eil den 4. Nov. 1699

A Monsieur Monsieur Franck, professeur en Theologie de l'universite ä Halle, et pasteur de l'Eglise de Glauche p. Halle.

51 /aus dem werck/.

17 Paul von Fuchs (s. Anra. 5).

18 Francke muß ein entsprechendes, nicht überliefertes Schreiben an von Fuchs noch im November oder Anfang Dezember 1699 mit der Bitte um Weitergabe durch Spener nach Berlin geschickt haben (vgl. Brief Nr. 185, Z. 4-22).

19 Paul von Fuchs (s. Anm. 5).

20 Frz. verlassen, aufgeben.

21 Nicht ermittelt.