Nr. 227 AM. Framke an Ph.J. Spam 7. 9. 1700

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sonderlich vor dem Herrn Acherach 7 . Es wird dieses wolmeynend geschrie­ben. Gott laße geschehen, was das beste ist.

Herr Hennig 8 ist bey uns ankommen. 9 Herr Ludolff 10 ist Gott lob! von seiner wichtigen Reise aus Orient wieder zu Amsterdam ankommen", dafür Gott froh zu preisen. Ich verharre

Mfeines] th[euresten] Vfaters] Gebethschfuldigster]

A[ugust] H [ermann] Francke. Mppria.

Herrn Dr. Fischern, deßen Schreiben ich gleich jetzo bekomme 12 , ohnschwer meinen gehorsamen Gruß.

21 froh] hoch: D. 24 deßen < ds...(?).

7 Francke irrt sich hier im Nachnamen. Es muß sich handeln um Karl Konrad Achenbach (s. Brief Nr. 216, Anm. 30). Achenbach war am 22.8.1700 in Halle eingetroffen und wurde am 3.11.1700 zum 1. Hofprediger und Konsistorialrat berufen (Gabriel, 307).

s Jakob Henning (s. Brief Nr. 226, Anm. 2).

9 Vgl. Speners Empfehlung in Brief Nr. 226.

1,1 Heinrich Wilhelm Ludolf (s. Brief Nr. 111, Anm. 1).

11 Ludolf war, von seiner 1698 angetretenen Reise in den Orient zurückkehrend, im Juli nach Frankreich und Ende August 1700 nach Amsterdam gekommen (vgl. Ludolf an Francke, 1.7., 14.7., 6.8. und 2.9.1700, AFSt/H D 71: 41f. 44-48).

12 Nicht überliefert.