mit Umhauung der Gebüsche an dem Ort wo sie an-
bauen wollen; die Nikobaren aber mit dem Haus-Bau
selbst beschäftiget waren: Weil es viel regnete, wur-
den auch viele von denen die am Lande waren kranck und
bekamen das Fieber: Daher der Selige bald Arbeit be-
kam, solche zur Ewigkeit zuzubereiten, und da es täg-
lich mehr überhand nahm auch manche plötzlich dahin stür-
ben, an seinen eignen Tod fleissig zu gedencken er-
wecket wurde. An einigen sterbenden hat Gott auch
seinen Zuspruch mercklich gesegnet; so daß er von ei-
nigen Hofnung hatte, daß sie noch als ein Brand aus
dem Feuer errettet seyn dürften. Den 18ten Octobr.
gingen sie ans Land, und der Selige Mann suchte al-
les so einzurichten, daß er Hohen und Niedrigen zu
ihrem Heil und Errettung behülflich seyn mochte. Der
20ten Oct. als an welchem er vor 30 Jahren in den
Bund mit Gott getreten, war ihm ein besonders ge-
segneter Tag. Den 24ten Oct. als am 19ten Sontage nach
Trinitatis hielt er alhier zum erstenmal Gottes-Dienst
und handelte; von der Vergebung der Sünden, mit der
Anmerckung; Es sey dieses das erste Wort gewesen,
welches der HErr Jesus zu dem Gichtbrüchigen gesagt,
zum Zeugnis; das sey die erste und vornehmste Sache,
die man suchen müsse: daher sie es auch billig ihre
erste Abhandlung seyn liessen. So hielt er alle fol-
gende Sontag den Gottes Dienst und predigte über das
ordentliche Evangelium. Seine letzte Predigt die er am
22ten Sontag nach Trinitatis gehalten, handelte von dem
unseligen Sinn eines Menschen, der die Gnade Gottes auf
Muthwillen ziehet. Sonst arbeitete er alle Tage an
gesunden und krancken Christen, ja auch so viel mög-
lich an den Heiden. Diesen hat er zum letztenmal
d. 16ten Novbr. da er schon einen Anstos von Kranckheit
bey sich verspürete eine etwas ausführliche Vorstellung
von denen Wahrheiten der Christlichen Religion, son-
derlich von dem Mittler, und der geschehenen Erlösung
durch ihn ja auch von dem Wege derselben theilhaftig