Sontags Epistel Anlaß gaben. Mein Werthester Herr College
hat es mit mir so verabredet, daß wenn die Gemeine getheilet
ist, und der öffentliche GottesDienst auch in der Zions-Kirche
auf den Plantationen gehalten wird, (welches einen Sonn- oder
Feyer-Tag um den andern geschiehet, wir in Eingange etwas
aus der verordneten Sontages oder Feyertages Epistel in diesen
Jahre betrachten wolten, weil sonsten an diesen Tagen nichts
über die Epistel würde vorgetragen werden können, die sonsten
an den übrigen Sonn- und Feyer-Tagen, wenn die gantze Gemeine
in der Jerusalems Kirche beysammen ist, in diesen Jahre betrach-
tet werden. Der barmhertzige Gott gab mir auch Gnade von
der erwehnten Materie zu meiner und meiner lieben Zuhörer
Erbauung zu werden, Er laße uns doch mit diesen und andern
tröstlichen Wahrheiten treu umgehen. Was Gott uns nun
damahls überhaupt aus seinen Wort, sonderlich aber aus Ps. 33,
von 13 v. bis zu Ende und Ps. 121, gantz (deßen Uberschrifft
mir einen besondern Eindruck gegeben hat,) geschencket, das
wolle er über Euer Hochwürden und den gesegneten Anstalten
des Waysenhauses laßen beständig in seine herrliche Erfüllung
gehen, wie er es denn bisher zu seinem Lobe auch gethan hat.
Wir unsers Orts, können zum Preise Gottes auch in Demuth
rühmen und bezeugen, daß er ein Aufsehen hat auf seine Aus-
erwehlten, | und auch auf die //noch// Krancken und Schwachen, die sind doch