und wünsche gar sehr, daß Gott mich seiner auch um
meiner großen Dürfftigkeit willen lange wollen genießen
laßen. Gottlob! seit meines hierseyns hat er sich
ziemlich wohl befunden. Wir stehen in gnauen Bande.
Unsere Gemeine läßt der wunderbahre Gott allerley
Leiden und Prüfungen erfahren, und Gott sey Danck!
sie haben ihren großen Nutzen. Er hilfft allemahl
zu rechter Zeit und wird es auch ins künfftige thun.
Es ist wohl recht gut, daß der liebe Gott der Schwach-
heit unsers Fleisches abhilfft und durch mancherley
Leiden den Fleiß und Munterkeit im Gebet be-
fördert, und wir auch so eher darauf mercken,
von wem wir alle gute Gaben und Hülffe er-
langen. Die rechtschaffenen werden durch die
Leiden lauter gemacht, und die andern zur Buße
erwecket. O! welch ein weiser und gütiger
Gott. Er muß unter uns und in uns noch recht