sich dagegen Ihm auch als seinen lieben Abba und Vater
immer mehr erzeigen, und seiner Leibes Schwachheit zu Ehren
seines Namens und zum besten seiner Kirche abhelffen.
Es sind zwar wenig Tage da ich seiner genießen kann. Aber
auch davor will ich Gott hertzlich dancken. Mit Verwunderung
und gewiß nicht ohne Seegen bin durch denselben in Gottes
Wort hinein geführet worden, und muß dadurch immer mehr
erkennen lernen, wie so sehr es mir an den rechten Gebrauch
der heiligen Schrifft noch fehle, welche Nahrung Krafft und Er-
weckung Gottes Wort wenn man es recht verstehen lernet,
geben kann. Meine Vorstellung die mir offtmahl bey den reichen
Uberfluß göttlicher Güte mache, ist, daß wol kein Mensch in die-
ser Absicht herrlichere mehrere und größere Wohlthaten
genieße als ich unwürdiger. Der HErr verleihe daß sie
recht wohl angewendet werden zur rechten Aufnahme des innern
geistlichen Leben und zur Ausbreitung seiner Ehre. Wenn das
geschehen wird, so bin gewiß das Bächlein der Liebe und
Güte Gottes werde nicht aufhören zu fließen bis an mein
seliges Ende ia in Ewigkeit nicht. Dieses habe ich in kindlichem
Gehorsam von meinen inner Umständen berichten
wollen, was meine äusere anbetreffen so harmoniren
die vor ietzo mit den innern oder geistlichen auch den äusern