Augenschein nach. Es fehlet mir Gott lob ietzo gar nichts, was
das künfftige anlanget, mag Gott sorgen, ich nicht weder vor das
gegenwärtige noch zu künfftige, sondern dabey nur folgen,
und //mich// nach der Anweisung des gottlichen Wortes richten. Gott gebe
ein rechtes danckbares Hertz denn ich genieße auch in Leiblichen
unzehlige Wohlthaten. Hiermit will Eurer Hochwürden väterliche
Liebe und Gewogenheit gehorsamst empfehlen und in aller
kindlichen Hochachtung verharren
 
Euer Hochwürden
 
Meines Lieben und theuren
Herrn Professoris
 



gehorsamster
Hermann Heinrich
Lemcke
London den 17 Sept. st. v.
1745