Frantzösischer Seits aber wendet man alles, was man kan zu seinem Vortheil an.
Im vorigen Sommer wurden auch die Negers in Carolina unruhig, deren es da-
selbst eine große Menge giebt, sie wurden aber doch noch in Zeiten gedämpft.
So merckt denn wol ein jeder Verständiger, daß uns Gott drohet, und
wenn die Einwohner fortfahren dabey nur auf neben Dinge und nicht
auf die wahre Ursache zu sehen, wie die allermeisten bisher gethan, und
folglich Gott seinen Zweck nicht erreichen kan, so hat man Grund zu sor-
gen, daß es bey denen Drohungen nicht bleiben wird. Gott wolle allen
Buße geben, die Wahrheit zu erkennen und sie nüchtern werden, aus
des Teufels Strick!
In EbenEzer ist noch ein feines Häufflein, das dem HErrn anhanget, welches
man nach der Wahrheit bezeugen kan. Es wird auch dann und wann noch
eine Seele erwecket, und zu der Zahl der Gläubigen hinzugethan, zum
Zeugniß daß Gott mit seiner Gnade unter uns ist und seine arme Knechte
nicht umsonst arbeiten läßet. Unter denen erweckten Seelen kommen
einige so weit, daß sie der ihnen geschenckten Gnade genießen und den
HErrn mit frölichem Munde loben können. Andere sind noch blöde
und schwach doch redlich, einige aber beweisen bey der empfangenen
Gnade und Uberzeugung nicht die gehörige Treue, daher kommen sie nicht
weiter. Dieses betrübet uns. Gleichwie wir uns über viele andere
Dinge in der Gemeine betrüben müßen, dahin unter andern die Gleich-
stellung der Welt gehöret, die wir an alten noch mehr aber an jungen
Leuten sehen und wahrnehmen. Vor kurtzem stellte einigen das Exem-
pel Mosis vor, der alle Vortheile des Fleisches in der Hand hatte,
selbige aber fahren ließ, und erwehlete viel lieber mit dem Volck
Gottes Ungemach zu leiden etc. hatte also einen gantz andern Sinn, als
diejenige, welche unter uns einer kleinen Verspottung oder Schmähung
zu entgehen, oder bey der Welt auch etwas zu gelten, sich denselben
gleichstellen. Dieses geschahe in Bethanien, auf den Plantagen über
EbenEzer, welche auch in dem EbenEzerischen District liegen. Wir
Im vorigen Sommer wurden auch die Negers in Carolina unruhig, deren es da-
selbst eine große Menge giebt, sie wurden aber doch noch in Zeiten gedämpft.
So merckt denn wol ein jeder Verständiger, daß uns Gott drohet, und
wenn die Einwohner fortfahren dabey nur auf neben Dinge und nicht
auf die wahre Ursache zu sehen, wie die allermeisten bisher gethan, und
folglich Gott seinen Zweck nicht erreichen kan, so hat man Grund zu sor-
gen, daß es bey denen Drohungen nicht bleiben wird. Gott wolle allen
Buße geben, die Wahrheit zu erkennen und sie nüchtern werden, aus
des Teufels Strick!
In EbenEzer ist noch ein feines Häufflein, das dem HErrn anhanget, welches
man nach der Wahrheit bezeugen kan. Es wird auch dann und wann noch
eine Seele erwecket, und zu der Zahl der Gläubigen hinzugethan, zum
Zeugniß daß Gott mit seiner Gnade unter uns ist und seine arme Knechte
nicht umsonst arbeiten läßet. Unter denen erweckten Seelen kommen
einige so weit, daß sie der ihnen geschenckten Gnade genießen und den
HErrn mit frölichem Munde loben können. Andere sind noch blöde
und schwach doch redlich, einige aber beweisen bey der empfangenen
Gnade und Uberzeugung nicht die gehörige Treue, daher kommen sie nicht
weiter. Dieses betrübet uns. Gleichwie wir uns über viele andere
Dinge in der Gemeine betrüben müßen, dahin unter andern die Gleich-
stellung der Welt gehöret, die wir an alten noch mehr aber an jungen
Leuten sehen und wahrnehmen. Vor kurtzem stellte einigen das Exem-
pel Mosis vor, der alle Vortheile des Fleisches in der Hand hatte,
selbige aber fahren ließ, und erwehlete viel lieber mit dem Volck
Gottes Ungemach zu leiden etc. hatte also einen gantz andern Sinn, als
diejenige, welche unter uns einer kleinen Verspottung oder Schmähung
zu entgehen, oder bey der Welt auch etwas zu gelten, sich denselben
gleichstellen. Dieses geschahe in Bethanien, auf den Plantagen über
EbenEzer, welche auch in dem EbenEzerischen District liegen. Wir