Es hat sich auch einmal begeben, daß im Nä-
hesten torff, als zu Apfelstädt ein pfar ein
geführet war, so muste der Herr General
Suprintentent, die predigt thun, da er nun
viele herlige lehren anführete, wie ein pre-
diger müste beschaffen sein, er Müste nicht allein
in der in der fillossofia sondern vielmehr in
der rechten hertzens Teologie wol erfahren
und die H. propheten wol verstehen, und das
er das word recht theilen könde.
Den die philosofia könde in Göttligen dingen
und geheimnißen gar nichts thun, es ge
höre wol in weldlige sachen, aber in gei-
stl. dinen sol Man sie nur zurücke laßen.
Nun waren aus unserer gemeinde viele
neben mir auch in der kirchen in bemelten
Apfelstät, und höreden diese predigt
mit an, den es war der s. Man so be-
schaffen, //Supt. Fergen// das er die rechte warheit zeige-
te. Nun hatte der Herr Magister zu S.b.
in beiden gemeinden sehr früh und bald ab
geferttiget, das er zu Apfelstedt diese
predigt auch an hörete, und indem er