wenn mein Jesus mich hier abhohlen wolte. Er sagte
auch dieses: die Ruhe meiner Seelen, stärcket auch den Cörper.
Es fehlete ihm des Nachts wegen der großen Schmertzen die
er in Unter-Leibe hatte, sehr an der Ruhe: als er nun
eine ruhige Nacht hatte; sagte ers des Morgends und hies
es auch an die Brüder in der Stadt schreiben, es müßte
für ihm gar eindringend gebeten worden seyn, denn
er hätte eine gute Nacht gehabt, und die Schmertzen hätten
ihm den Schlaff nicht gestöhret, ja er wäre einmahl in
der Nacht mit gar angenehmen Vorstellungen aufgewacht,
und darauf bald wieder eingeschlafen. Zu einer
andern Zeit sagte er: Ich leide Noth Herr lindre meine
Schmertzen! O Jesu! welche Geduld hast du bewiesen, Ach!
geduldig Lamm Jesu! Ey Nu, hilff mir dazu, daß ich
auch stille sey wie du. Als er von draussen wie-
der herein gekommen, welches den 21ten Mertz geschahe,
befand er sich etwas leidlich: des Abends aber that er
einen gefährlichen Fall, da er vom Stuhl aufgestanden
und in die andre Kammer gehen wolte. Es war eben
niemand bey ihm: er rief aber gleich nach Hülffe, daher
wir zueileten und ihm aufrichteten. Er klagte nur an
den Tage, über einige Schmertzen. Der HErr Lieutnant
Madsen Windfeldt starb den 25ten in seinen Garten und wur-
de den 26ten herein gebracht und begraben: Als er es hörete,
sagte er: O! //wenn wird// mein Gott! mein lieber Gott mir auch die
Barmhertzigkeit erzeigen. Den 27ten hörete er von des Missi-
ons Medici Doct. Cnolls Tode u. sagte darauf: Nun
bin ich Sequens. Den Tag darauf sagte er in seinen Ge-
bete vor den Eßen. Ach! lieber Gott, ich sollte ja beten,
wiltu mich noch länger u. mehr quählen u. martern p. so geschehe
dein wille, aber es wird mir schwere so zu beten: doch ich wage
es u. bitte also. Zu einen aus uns sagte er: Bitten sie doch
den Herrn Jesum mich bald abzuholen. Der Kareikalsche Medicus
war hierher gekommen, und besuchte ihm, fragte nach den
auch dieses: die Ruhe meiner Seelen, stärcket auch den Cörper.
Es fehlete ihm des Nachts wegen der großen Schmertzen die
er in Unter-Leibe hatte, sehr an der Ruhe: als er nun
eine ruhige Nacht hatte; sagte ers des Morgends und hies
es auch an die Brüder in der Stadt schreiben, es müßte
für ihm gar eindringend gebeten worden seyn, denn
er hätte eine gute Nacht gehabt, und die Schmertzen hätten
ihm den Schlaff nicht gestöhret, ja er wäre einmahl in
der Nacht mit gar angenehmen Vorstellungen aufgewacht,
und darauf bald wieder eingeschlafen. Zu einer
andern Zeit sagte er: Ich leide Noth Herr lindre meine
Schmertzen! O Jesu! welche Geduld hast du bewiesen, Ach!
geduldig Lamm Jesu! Ey Nu, hilff mir dazu, daß ich
auch stille sey wie du. Als er von draussen wie-
der herein gekommen, welches den 21ten Mertz geschahe,
befand er sich etwas leidlich: des Abends aber that er
einen gefährlichen Fall, da er vom Stuhl aufgestanden
und in die andre Kammer gehen wolte. Es war eben
niemand bey ihm: er rief aber gleich nach Hülffe, daher
wir zueileten und ihm aufrichteten. Er klagte nur an
den Tage, über einige Schmertzen. Der HErr Lieutnant
Madsen Windfeldt starb den 25ten in seinen Garten und wur-
de den 26ten herein gebracht und begraben: Als er es hörete,
sagte er: O! //wenn wird// mein Gott! mein lieber Gott mir auch die
Barmhertzigkeit erzeigen. Den 27ten hörete er von des Missi-
ons Medici Doct. Cnolls Tode u. sagte darauf: Nun
bin ich Sequens. Den Tag darauf sagte er in seinen Ge-
bete vor den Eßen. Ach! lieber Gott, ich sollte ja beten,
wiltu mich noch länger u. mehr quählen u. martern p. so geschehe
dein wille, aber es wird mir schwere so zu beten: doch ich wage
es u. bitte also. Zu einen aus uns sagte er: Bitten sie doch
den Herrn Jesum mich bald abzuholen. Der Kareikalsche Medicus
war hierher gekommen, und besuchte ihm, fragte nach den