schnallet, schlug mich damit und ließ mich wie-
der hinsetzen, der Hohn und Spott aber wehrete
den gantzen Tag. Viele fragten mich mancherley aus
etliches war mir gegeben zuantworten, offt aber
war ich im Geist gehalten nichts zu antworten.
Aber meine Augen waren geöfnet, daß ich einen
ieden erkante, wie er vor Gott stünde, auch wurde
es dabey zu mehrern Zeugniß offenbahr, wie
Jesus sagt: was das Herz voll ist, das gehet der
Mund über. Zur Abends Zeit kam einmal ei-
ner in schneller Eyl, hatte in der rechten Hand ei-
nen bloßen Degen; und in der lincken Würffel, und
sprach mit Ungestüm: was wilstu lieber? warf
die Würffel hin und setzte mir den bloßen Degen
auf die Brust, ich senckte mich in Gottes Liebe u.
Erbarmungs-Grund, flehet vor die armen
Seelen, da wurde alles gesänfftiget, und war auch
von außen eine lange Zeit stille, bis des folgen-
den Tages etliche Officirer wieder an mich kamen;