eine Weile kam der Ober-Officier / da erblick-
te ich zugleich den Engel des Herrn mit ihm /
der fragte mich um eines und das andere, es wa-
ren mir aber nur etliche Wort gegeben zu antworten,
so ging er wieder und redete mit seinen Soldaten,
daß es ihm übel gefiehle, wie sie schon mit mir
umgangen wären ohne seinen Befehl. Die
Nacht brachte ich zu in Göttl. Gelaßenheit / des Herrn
Wort an mich war: Fürchte dich nicht, ich bin
bey dir, ich helffe dir, ich stärcke und errette dich.
durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit / es
waren noch 2. andere allda, die wurden zugleich
mit mir bewachet; des andern Tages zogen mich
etliche hervor, schnalleten und hiengen mir Kriegs-
Gerätschafft an, legten mir ein Gewehr auf die
Schultern, da solte ich exerciren, mir aber war
schweigen und beten im Geist gegeben, daß ich
nichts nach ihren Willen thun konte, dazog der
eine den bloßen Degen aus, welchen er an meine Seite ge-