denn legten sie mich hin, meine Hände und Füße
streckten sie aus, mein Leib fieng an zu erzittern,
samt allen Gliedern, als wenn zum Exempel ein
Erdbeben geschiehet, die Worte aber waren mir sehr
kräfftig im Hertzen: Abba, mein Vater! wurde auch ge-
stärcket sie auszusprechen, von da an war mir sehr wohl,
im Geist hörte ich immer heilig, heilig, heilig singen u. das
Halleluja bringen, darum blieb ich lange daselbst, freu-
ete mich und lobte Gott zugleich mit, was sie darnach mit
mir thaten, weiß ich vieles nicht, wie schon gemeldet u.
was ich auch weiß, ist mir gar nicht, als ob es an mir geschehen
sey, sondern an einem andern u. ich hätte mitleidig zuge-
sehen, so gar war der innere Mensch dem äußern entzogen,
ja wie aus einer Hütte gangen, alß neml. sie richteten
meinen Leib auf, daß er stehen solte, da er nun etl. mal
wieder hin fiel sagten sie: Es ist wohl Verstellung, wir
wollen ihn hin an den Waßerfluß ziehen u. an das Ufer
hinstellen, will er nicht stehen, mag er hinein fallen u.
ersauffen, alß sie das thaten, sanck mein Leichnam doch
hin, über dem Waßer aber hatten sie die Hände hinten
unter gehalten, u. zogen den Leib am Ufer wieder herauf, vie-
le nun hatten sichs bey den vorigen Umständen und auch iezt