faßete mich bey den mir übergehengten Flinten-
riemen, bis ich kam auf den Platz, da schrie einer diß, der
ander das, endlich mußte ich heraus treten aus de-
nen die mich geführt hatten, die Flinte ward mir vom Rücken genommen
in die Hand gegeben und vor die Füße gesezt, dabey er-
bärml. gestoßen u. geschlagen, daß ich bald darauf zur Erde sanck,
da lag ich eine Weile, es kamen welche die schlugen mir die
Füße und Fuß-Sohlen, ich solte aufstehen, die Glieder aber
des Leibes ersturben, die Hände / noch ein mahl so dück vom schla-
gen alß sonst / das Hertz im Leibe und das Haupt war bemühet
in der Krafft Jesu Christi hindurch zu kommen durch alle
Theile der Finsterniß und das Licht zu erhalten, den
Zorn zuüberwinden mit Liebe und durch den Todt ins
Leben zu dringen, welches auch geschahe, denn Jesus war
bey mir, ja in mir, von dem an weiß ich nicht vielmehr liebste
Brüder u. Freunde, was mir von außen begegnet ist, alß
daß ich aufgerichtet ward, und alß ich nicht stehen konnte,
kam einer hinter mir, als ich noch saß, u. schlug mit Macht
quer über beyde Schultern, daß der Leib davon er-
schütterte, und ihrer 2. huben mich auf u. trugen mich also an
den Armen, etwa ein paar Schritte weiter, da kam ei-
ner und schlug die Länge herunter auf dem Creutz und