die Er zu Ihm hatte, antwortete,
man würde den consens nicht dazu ge-
ben können, weil man gehoffet, er
würde nun, als der Aelteste von den
Stipendiaten, denen übrigen mit guter
Anführung behülflich seyn; fragete
//Er// ich Ihn, ob er erkennete, daß es
also der göttliche Wille wäre, daß
ich diesen Beruf nicht annehmen
solte. Er //Derselbe// antwortete: Wer kan
das sagen? Hierauf versetzte er:
Weil Sie denn den Willen Gottes
nicht erkenneten, er aber erkennete
ihn, so würde er denn demselben
folgen müßen. Dabey meldete er
ihm aber, daß er bereits an. 1688
als er zum letzten mahl in Lübeck
gewesen, mit seinem Sel. Herrn
Vetter, Dr Gloxin die Sache aus-
gemachet //habe//, daß Er im dem Fall
einer vocation an den consensum
der Patronen des Stipendii
nicht gebunden seyn solte. //Denn// wie-
wohl er selber nicht gedächte sich um
ein Amt zu bewerben, so könte er
doch nicht wißen, was hinführo Gottes
Wege mit ihm seyn würden, da denn
eine an sich göttliche vocation durch
ihren dissensum nicht ungöttlich ge-
machet werden könte, //weswegen er auch sein Ge-
wißen durch de legem ali-
quam Stipendii nicht vincu-
liren könte, sondern lieber das
Stipendium fahren laßen wolte;// Und würden
sie dieses hoffentlich in des Sel. Gloxins
scripturen annotiret finden. Hierauf ward
alles m//s//einem Gutbefinden hinter über-
laßen, u. ich //er// schickte mich zum Abschied und
zur Reise, beurlaubete sich bey seinen Anver-
wandten, bekanten Predigern und //andern, die er bey diesem Auffent-
halt in Lübeck hatte kennen geler-
net; besuchte auch noch den blinden
Peter Köhn, welcher, als er von die-
sem Beruf hörete, zu ihm sprach:
Ich will ihm diesen Spruch mit auf
den Weg geben. Jer. 15,19. 20. 21.
Wo du dich zu mir hältest, --
biß: aus der Hand der tyrannen.