84 Nr. 20 Ph.J. Spener an AM. Francke [23.(?)]2. 1692
M. Wiegeleben und meinen söhnen 41 außzurichten bitte. Wie ich bereits hie gethan, bitte um einige designation der von sichern weit leuten so offt zu hegung der Sicherheit mißbrauchten spräche, welche ich pro exordio tractire, zu sehen, ob mir zu denen, die ich notiret, viele manglen. 42
41 Philipp Reinhard und Wilhelm Ludwig Spener (s. Anm. 15).
42 Vgl. Ph.J. Spener, Sprueche Heiliger SchrifFt/ welche von weit—leuten mehrmal zur hegung der Sicherheit/ und wider die so nothwendigkeit als moeglichkeit des wahren innerlichen und thaetigen Christenthums/ mißbraucht zu werden pflegen/ kuertzlich/ aber gruendlich gerettet von Philipp Jacob Spenern D. [...], Frankfurt a.M. 1693 (vgl. Grünberg Nr. 62). — Francke vermerkt in seinem Tagebuch bereits am 22.2.1692, daß er „diejenigen loca, welche von der weit pflegen ad epicureismum mißbraucht zu werden", notiert habe (Kramer, Beitrage, 178). Möglicherweise hatte Spener ihn schon in einem nicht überlieferten früheren Brief um die Zusendung der Sprüche gebeten (vgl. Kramer, Beiträge, 177).