Nr. 26 PhJ. Speneran AM. Francke 26. 4. 1692
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dem unrecht. 5 Weil die beschuldigung auch hier getruckt stehet. 6 Hierbey sende wider zurücke das bedencken über die Ecstaticam 7 mit freundlichem danck, und nechst hertzlicher empfehlung in des liebsten Vaters treue liebe und dero genuß verharre
Meines wehrten Bruders zu gebet und liebe williger 20
Ph[ilipp] J[acob] Spener D. Mppria
Berlin den 26. Apr. 1692.
Herrn D. Breithaupt 8 u. Herrn D. Thomasium 9 , auch Herrn Vockerod 10 grüße ich freundlich, wie auch die libe meinige 11 .
Dem WolEhrwürdigen, WolEdlen und Hochgelahrten Herrn M. August 25 Hermann Francken, Ling[uarum] Graecae et Hebr[aeae] ProfessforiJ publico zu Halle, und treueyffrigem pastori zu Glauche. Meinem Hochverehrten Herrn und in dem Herrn geliebten Brüdern. Halle.
5 Zum Fall Hornemann s. Brief Nr. 22, Anm. 40.
6 Wohl Doppelte Verteidigung (s. Anm. 2), 107 (Bemerkungen über einen namentlich nicht genannten Hallenser Studenten, der „liederlich" von der christlichen Religion geredet habe und dessen Akten nach Berlin geschickt wurden).
7 Wohl das Gutachten Friedrich Hoffmanns (s. Brief Nr. 22, Anm. 55) über Magdalena Elrichs (s. Brief Nr. 16, Anm. 47), von dem Spener am 19.3.1692 angekündigt hatte, daß er es in der folgenden Woche zurücksenden wolle (s. Brief Nr. 23, Z. 39-41).
s Joachim Justus Breithaupt (s. Brief Nr. 7, Anm. 36). 9 Christian Thomasius (s. Brief Nr. 8, Anm. 20). 1,1 Gottfried Vockerodt (s. Brief Nr. 16, Anm. 44).
11 Die Söhne Wilhelm Ludwig und Christian Maximilian, evtl. auch Speners Frau Susanne (s. Brief Nr. 15, Anm. 16), falls sie sich zu diesem Zeitpunkt noch in Halle aufhielt.