Nr. 111 Pli.J. Spener an AM. Frauke 23. 1 1. 1695
417
vorigen abend angefangen, und weil er doch außgehen mußte, solches das malum exasperirt) kranck gelegen, so gar das auch unterschiedliche mahl das leben periclitirte, oder es doch solches ansehen hatte 26 , mit vielen frolocken der widriggesinnten. Dem Herren seye danck vor seine widerauffrichtung. 55 Der stärcke ihn an seel, leib u. geist.
In dem ich dieses schreibe, sendet mir Herr M. Schade dieses widerum 27 , aber weil er jemand bey sich hat, ohne etwas darbey zu sagen. Meine morgen ihn selbs sprechen zu können. Wormit samt geliebter Frau Gevatterin 28 und patgen 29 der süßen liebe unsers Himmlischen Vaters und seines Sohns, durch 60 die krafft seines geistes hertzlich erlaßende verharre
Meines Hochge[ehrten] Herrn Gev[atters] u. gelhebten] Bruders zu gebet u. liebe williger
Philipp Jacob Spener D. Mppria
Berlin den 23. Nov. 1695. 65
Herrn D. Breithaupten grüße freundlich in dem Herren.
Herrn Herrn M. August Hermann Francken Graecae und orient[alium] Linguarum prof]essori] publfico] ordinfario], und pastori zu Glaucha. Halle.
Francö. 70
26 Vgl. Brief Nr. 110, Z. 191-195.
27 Johann Caspar Schade (s. Brief Nr. 19, Anm. 12) gab Spener vermutlich das Manuskript zu J.H. Wiegleb, [...] erbaulicher Unterricht Vom Rechten Grund und Gebrauch des Catechismi Lutheri [...] zurück (vgl. Brief Nr. 110, Z. 88-95 und Anm. 34).
2S Anna Magdalena Francke (s. Brief Nr. 81, Anm. 24). 29 August Gottlieb Francke (s. Brief Nr. 99, Anm. 16).