536

Nr. 143 Pli.J. Spcner an A.H. Francke 27.4.1698

Der Vater hat gebeten, ihn zu treuer auffsicht sonderlich zu recommendiren. Er hat vor einigen jähren einmal gute motus gehabt, aber nach der zeit mit Widersetzlichkeit gegen Herrn Schmiden 23 in unsrem gymnasio uns un- 50 gelegenheit gemacht: will aber das beste vor ihm hoffen. Gott regire ihn mit seinem geist.

Herren Herren August Hermann Francken Graecae und Orientfalium] Linguarum proffessori] publico und treueyffrigen pastori der gemeinde zu Glauche bey Halle.

ADB 22, 668; Jöcher 3, 741 f; EB 5, 120f [die verschiedenen in den Lexika gemachten Angaben über pfarramtliche Tätigkeiten Müllers vor 1663 lassen sich anhand der Series pastorum der KPS nicht verifizieren]).

23 Heinrich Schmidt (14.12.1663-3.6.1698), geb. in Elze bei Hildesheim; 1684 Studium in Jena, danach Informator in Hamburg, wo Esdras Edzard sein Lehrer und Eberhard Zeller (s. Brief Nr. 7, Anm. 11) sein geistlicher Begleiter waren; 1691 Subkonrektor in Zellerfelde, 1695 Subrektor am Gymnasium und Vesperprediger an St. Georg in Berlin (Ph.J. Spener, Christlicher Leich=Predigten Neundte Abtheilung, Frankfurt a.M. 1699, 357-393 [Personalia, 388-393]).