theurester Vater berichtet, daß ein unbekanter Freund
wegen des Waysen Hauses Vertröstung auff 1000
thaler gethan, und solcher begehret zu berichten, daß
es dabey bleiben werde, ist mir ja wol sehr erfreu-
lich, und hatte auch Herr Rath Hoffmann mir schon
part davon gegeben. Ich habe es im Glauben auff
Gott gewaget, und ein lebendiges Waysenhauß
auffgerichtet, ehe wir noch ein gewisses Gebeude
dazu haben, und werden die Kinder welche ich
auffgenommen, bißhero Gott lob! wol gehalten und
erzogen, daß ich versichern kan, daß es ietzo so
angewendet wird, als es etwa künfftig bey einer
weitleufftigen Verfassung schwer fallen möchte, wel-
che doch auch zu wünschen und so gut als möglich
vorzurichten ist. Könte es mit Genehmhaltung des
so milden Wohlthäters, den ich meines unablässigen
und ernstlichen, und der armen Waysen Gebets
gerne versichert wissen möchte, geschehen, daß
solche ansehnliche Summe der 1000 Reichsthaler bald
an mich übermachet, und zu meiner disposition
übergeben würde, käme es mir wol sonderlich
zustatten, und würde mir mein Fürnehmen in