stellung, etwa diese Frage: Wer ist der jenige, dem
diese Wohlthat zugeschrieben wird? R[esponsus] der dreyEinige
Gott. Quaest. Wenn liebt denn derselbe? Alle seine
Geschöpffe. Fr. Gegen wenn aber trägt Er eine
sonderliche Liebe und Zuneigung? Antw. gegen
die Menschen. Fr. wenn hat er dann dieselbe ge-
liebt? Ant. von Ewigkeit her. Fr. Was ist das
gesagt: Von Ewigkeit her? Ant. Ehe er noch etwas
geschaffen Fr: Was ist es also für eine Liebe
damit Gott die Menschen geliebet hat, und noch
liebet. Antw. Ein sonderliche Liebe. Fr: welche
Menschen hat Er geliebet? Ant. ohne Unter-
schied alle Menschen. Fr. worinnen stehet denn
eigentl. die ewige Liebe Gottes? Ant. daß Gott von
Ewigkeit her dieses sein Geschöpff, die Menschen
in seinem Väterl. Hertzen gefaßet, und ihm
dieselbe vorgenommen, an denen Er sonderl. seine
Güte erzeigen wolte Fr: Wie läßt sich denn Gott
umb deßwillen nennen? Ant. Leutseelig, oder ein
Liebhaber der Menschen. Die Sprüche, so dabey ge-
setzet seyn, pflegt man so fort herlesen zu laßen
bey den Fragen, zu welchen sie sich an füglichsten
schicken, doch nimt man eben nicht alle u. jede