men behält. Alsdann pflegt mann sich
des Zustandes des Haußes zu erkundi-
gen, fänget wohl von den Kindern an,
examiniret dieselbe, fraget bei denen
Eltern von ihrem Verhalten nach, und
ermahnet sie, gehet denn weiter
aufs Gesinde, und so denn auf die
Hauß Vater und Hauß Mütter selbst,
und berühret die jenigen Dinge, dar-
innen mann eine Erneuerung vermu-
thet nötig zu seyn, und siehet dahin,
daß solches alles durch ein freundl.
und herzliches Gespräch, geschehen mö-
ge. So pfleget man sie bey solcher Ge-
legenheit wohl zu fragen, ob sie ihre
Kinder zur Schule halten, und in die
Betstunden schicken, ob sie auch nach-
fragen, was sie in der Schule geler-
net, oder in der Predigt, und Betstunde
gehöret? ob denen Kindern auch aller-
ley Muthwillen auf der Gaße ver-
stattet würde? Ob sie Klage über sie
hätten, ob sie auch zum Morgen, und
Abendgebet recht anhielten? Ob sie
mit ihrem Gesinde friedl. weren?
Ob daßelbe auch der Dieberei, Uppigkeit,
des Zustandes des Haußes zu erkundi-
gen, fänget wohl von den Kindern an,
examiniret dieselbe, fraget bei denen
Eltern von ihrem Verhalten nach, und
ermahnet sie, gehet denn weiter
aufs Gesinde, und so denn auf die
Hauß Vater und Hauß Mütter selbst,
und berühret die jenigen Dinge, dar-
innen mann eine Erneuerung vermu-
thet nötig zu seyn, und siehet dahin,
daß solches alles durch ein freundl.
und herzliches Gespräch, geschehen mö-
ge. So pfleget man sie bey solcher Ge-
legenheit wohl zu fragen, ob sie ihre
Kinder zur Schule halten, und in die
Betstunden schicken, ob sie auch nach-
fragen, was sie in der Schule geler-
net, oder in der Predigt, und Betstunde
gehöret? ob denen Kindern auch aller-
ley Muthwillen auf der Gaße ver-
stattet würde? Ob sie Klage über sie
hätten, ob sie auch zum Morgen, und
Abendgebet recht anhielten? Ob sie
mit ihrem Gesinde friedl. weren?
Ob daßelbe auch der Dieberei, Uppigkeit,