hat, der wird sich scheuen, solche Gottes-Lästerungen
und schändliche Dinge auch nur zu lesen: wie ich ihm
denn bekenne, daß ich diese relation selbst kaum
würde zu Ende gelesen haben, wenn ichs nicht der
Nothdurfft zu seyn erachtet, ihm offenhertzig zu schrei-
ben, wie ich die gantze Sache angesehen, damit er auch
andern, so diese relation gelesen haben, meine gewis-
senhaffte und eußerste detestation bezeugen könne.
Sonst wäre wohl sehr zu wünschen, daß dieser Unflath
und Dreck des Teuffels in der Finsterniß, daraus
er hervorgekommen, blieben wäre, oder daß doch, nach-
dem er hervorgekommen, niemand etwas davon hätte
erfahren mögen, als //nur// treue Lehrer, welche diese greu-
liche Rotte mit Gottes Wort zu bestraffen, und die Obrigkeit, //so
ihnen ihrer Übelthaten wegen nach Verdienst zu lohnen, an sol-
chen Orten, da sie sich aufgehalten, allerdings schuldig gewesen
sind.
//als welche ihnen billig, wann ihre gräuliche Übelthaten
offenbar worden, dafür den verdienten Lohn hätte geben sollen.//
Denn gewißlich wenn die Obrigkeit solche Schandthaten
weiß, und sucht nicht deren Fortgang zu hemmen, noch
die Übelthäter zu straffen, kann sie es weder vor Gott
noch vor Menschen verantworten. Daß aber Lehrer der-
gleichen Dinge in öffentlichen Schrifften wiederlegen solten,
könte ich um deßwillen nimmermehr rathen, weil es ohne
vieler Menschen großen Aergerniß, die von solchen Dingen
noch