nur durch Sein Wort und Geist regiren laße, und
dabey freudig und getrost sey. Mein theurester Vater
weiß aber, daß ich ihn von Hertzen liebe und ehre,
und auch seine Worte und Ermahnungen nicht geringe
achte, sondern sie in Gott führe, und mich gern darnach
richte, so viel ich kan, stehend unter meinem
Gott. Ich weiß auch seine so hertzliche Liebe, daß
er alles in Liebe und zum besten von mir auffnimmet.
Was ein berühmter Theologus aus dem Reiche
schreibet, irret mich gar nicht. Er sey wer er sey,
so kennet er weder meinen Sinn noch mein Werck
in dem Herrn, hats auch vielleicht nicht einmahl
oder doch nicht recht gelesen und erwogen, was
ich geschrieben. D. Bugenhagen hat selbst in
seinem commentario in Psalmos eine andere
als Lutheri version gebrauchet, und ist von mir
im Monat Augusto zum Zeugen angeführet.
Die Antwort auff Herrn Dassovii Schreiben kan
er nun im Augusto und Septembri lesen.
Wiewol man es ja auch gar hart empfindet,
daß ich so frey die Wittenbergischen Professores
dabey freudig und getrost sey. Mein theurester Vater
weiß aber, daß ich ihn von Hertzen liebe und ehre,
und auch seine Worte und Ermahnungen nicht geringe
achte, sondern sie in Gott führe, und mich gern darnach
richte, so viel ich kan, stehend unter meinem
Gott. Ich weiß auch seine so hertzliche Liebe, daß
er alles in Liebe und zum besten von mir auffnimmet.
Was ein berühmter Theologus aus dem Reiche
schreibet, irret mich gar nicht. Er sey wer er sey,
so kennet er weder meinen Sinn noch mein Werck
in dem Herrn, hats auch vielleicht nicht einmahl
oder doch nicht recht gelesen und erwogen, was
ich geschrieben. D. Bugenhagen hat selbst in
seinem commentario in Psalmos eine andere
als Lutheri version gebrauchet, und ist von mir
im Monat Augusto zum Zeugen angeführet.
Die Antwort auff Herrn Dassovii Schreiben kan
er nun im Augusto und Septembri lesen.
Wiewol man es ja auch gar hart empfindet,
daß ich so frey die Wittenbergischen Professores