Theologiae für unwiedergebohrn Christen erkläre.
Ich habe meine Arbeit um Menschen willen nicht an-
gefangen, um menschen willen wil ichs auch nicht
unterlassen. Daß er mich inscitiae et temeritatis
beschuldiget, ist mir ein geringes. Der Tag wirds
klar machen. Doch kennete er mich im Herrn, er
würde vielleicht sanffter reden. Für den neuen
Goliath aber fürchte ich mich nicht. Es mag ankom-
men wers nicht lassen kan. Den ruhm der Ge-
lehrsamkeit wil ich einem gerne lassen. Auff wessen
Seiten die Warheit ist, und für ihn streitet, der ist
doch der gelehrteste für Gott, und muß endlich
siegen. Ich rüste mich mit Gott, und damit fürchte ich
mich nicht für die gantze Rotte der fleischlich Gelehrten
die sich ohne Gott rüsten. Die Tochter Zions schüttelt
den Kopff über sie. Giebt mir nur Gott Zeit und
Krafft, ich wil sie nicht fragen, was ich thun oder
lassen wil. Es lieget mir nicht an Menschen Zeug-
nissen, sonst hätte ich Zeugen genug, von Gelehrten
und ungelehrten, die sich sehr über meine Monatl.
Arbeit erfreuen, und deren continuation mit
Verlangen erwarten. Daß sonsten mein