wolle, damit wir dergl. Kränze zu seinem
Preiße, und erquickenden Geruch seiner
Kinder zusammen flechten können.
Preiße, und erquickenden Geruch seiner
Kinder zusammen flechten können.
§.XIIX.
Bei Schliesung dieses Puncts, mögte auch
von Besuchung der Krancken was zu
gedencken seyn, als mit welchen man
auch aus, und nachdem Wort des Herrn
zu handeln hat. Gleichwie denn nun
ein leibl. Medicus in Verordnung und
alpplicirung der Recepte sich nach dem un-
terschiedenen Zustande seiner Pati-
enten richten muß, also pflegen auch
wir, die wir es mit denen Seelen zu
thun haben, nach eines jeden beson-
dern Beschaffenheit uns zu achten.
Sind die Krancken an ihrer Seelen
gesund, so darff es unser Worte nicht
groß, sind sie aber kranck, so muß
mann sie freil. auf den Arzt Christum
Jesum weisen; sind sie aber gar todt
in Sünden, so suchen wir ihre Gewißen
zu erwecken, und rege zu machen, und
übereilen uns nicht mit den Trost
den man aber auch gleichwohl nieman-
den verschweiget, dafern mann merket,
von Besuchung der Krancken was zu
gedencken seyn, als mit welchen man
auch aus, und nachdem Wort des Herrn
zu handeln hat. Gleichwie denn nun
ein leibl. Medicus in Verordnung und
alpplicirung der Recepte sich nach dem un-
terschiedenen Zustande seiner Pati-
enten richten muß, also pflegen auch
wir, die wir es mit denen Seelen zu
thun haben, nach eines jeden beson-
dern Beschaffenheit uns zu achten.
Sind die Krancken an ihrer Seelen
gesund, so darff es unser Worte nicht
groß, sind sie aber kranck, so muß
mann sie freil. auf den Arzt Christum
Jesum weisen; sind sie aber gar todt
in Sünden, so suchen wir ihre Gewißen
zu erwecken, und rege zu machen, und
übereilen uns nicht mit den Trost
den man aber auch gleichwohl nieman-
den verschweiget, dafern mann merket,